Unternehmer-Meinung

Statement zum Antwortschreiben von Stiftung Warentest bezüglich unseres offenen Briefs vom 19.09.2017

11.11.2017, Statement von Prof. Dr. Enno Freye, Arzt: Spezialgebiete Spezielle Schmerztherapie, Nutrazeutika, Mikronährstoffe, Zivilisationskrankheiten, Renaturierung  

"… die Replik der Stiftung Warentest beweist natürlich mal wieder wie man juristisch die Dinge zerreden kann und die eigentlichen Fakten außer Acht lassen (man kann auch sagen Nebelkerzen werfen). Es gibt alles, um von dem eigentlichen Problem abzulenken: die deutliche Vitaminunterernährung in der heutigen Nahrung! Diese ist natürlich nicht einem einzigen Präparat zu kompensieren! Hinweisend für die Fehleinschätzung sind die hierbei wiederholt zitierten BfR Empfehlungen die ja nur aus der dünnen Luft extrahiert wurden und somit nicht als abgesichert gelten können. Beispielhaft sind die Vit D3 Mengen, die mit max. 800 IE angegeben werden, als unrealistisch anzusehen. Denn damit wird nur einer Rachitis vorgebeugt, nicht jedoch der notwendigen Plasmaspiegel > 40ng/ml erreicht, der nachweislich die Rate an Herz-Kreislauf- und auch Krebserkrankungen, vermindern kann.- Ich verzichte hier aus Zeitmangel auf Literaturangaben-denn dies ist in mehreren Metaanalysen eindeutig nachgewiesen worden!!!!

Es ist  mühsam sich durch das Argumentationsdickicht durchzuarbeiten, weil wie gesagt, an dem Problem vorbei argumentiert wird, nur um sicher darzulegen, dass die Zeitschrift Warentest auf jeden Fall vorbeugend den Verbraucher auf mögliche (was heißt mögliche, diese sollten klar genannt werden und auch mit Literaturangaben untermauert  werden) Risiken hinweist- dies alles nur um dann wieder zu relativieren, ob eine hohe "Tagesdosis" tatsächlich ein nachweisbares Gesundheitsrisiko darstellt muss dann individuell geprüft werden“- resp., dass "Vitaminpräparate  Individuell nach Lebens und Krankheitssituation nötig sein können“ Der Leser wird mit solchen Feststellungen weiter  im Dunkeln gelassen und es bleibt am Ende nur die dicke Überschrift im Gehirn haften  „Vitaminpräparate deutlich zu hoch dosiert", es fehlen bei dem Artikel der Zeitschrift Fakten und klare Aussagen  Was steckt dahinter: Warentest will  seine Glaubwürdigkeit behalten um seine Existenz nicht zu gefährden und damit weiter als glaubwürdiges Organ gelten zu können, dass dann auch noch an anderer Stelle zitiert wird. Und jetzt zu einer möglichen Verschwörungstheorie: Ist diese Vitaminmangelversorgung evtl. sogar langfristig gewollt? Dieser Verdacht nährt sich wenn man sieht, dass die als Folge eines Vitaminmangels auftretenden chron. Erkrankungen (trotz unserer so fortschrittlichen med Errungenschaften) immer mehr zunehmen, die Bevölkerung also immer kränker und nicht gesünder wird. Wer profitiert letztes Ende davon? Die Pharmaindustrie- fragen sie einmal, einen Mann/Frau < 50 anno wieviel Medikament er einnimmt - die Anzahl nimmt mit steigendem Lebensalter zu!

Prof. Dr. Enno Freye" 


Statement unserer Mitglieder zum Artikel im Spiegel, vom 06.11.2017  "Ärzte operieren ohne medizinischen Grund"

10.11.2017, Statement von Dr. Peter J. Mewese, Apotheker

"Sehr geehrter Herr Scheffler,

die Kosten im Gesundheitswesen sind immer wieder Anlass zum Ärgernis, wie hier im SPIEGEL berichtet wird:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krankenhaeuser-aerzte-operieren-ohne-medizinische-notwendigkeit-a-1176715.html
Dieser Artikel zeigt, dass es auch in einer den Arzneimitteln benachbarten Disziplin um Umsatz Generieren geht, und nicht um „Evidence based Medicine“. Es ist geradezu ein Hohn, was da passiert. Ich vermute, dass bedauerlicherweise die Politik ein Teil des Problems ist! „Gesundheitswirtschaft“, wie bezeichnenderweise dieser Bereich heißt, ist ein finanzstarker, mächtiger Wirtschaftszweig, der sich selbst das Wasser abgraben würde, wenn er eine wirksame Methodik zur Erlangung der Gesundheit verkaufen würde.

In einer profitorientierten Gesellschaft und Wirtschaft können die Leistungsanbieter gar kein echtes Interesse haben, ihre Kundschaft von ihren Leiden zu befreien. Zur Profitmaximierung gehört, die Menschen so krank zu halten, dass sie medizinische Versorgung benötigen, aber möglichst nicht so krank werden zu lassen, dass sie als Zahler ausfallen. Und die Politik ist ein Dienstleistungsbetrieb. Die braucht Wirtschafts- und Gesellschafts-"betrieb", um sich durch ihre Dienstleistung unentbehrlich zu machen! Und Pharma- und Chemieindustrie spenden vermutlich reichlich... So lange das System nicht entgleitet, wird die Politik zufrieden sein... da wird sie ja gebraucht! Und die Bürger sind ja gleichsam Geiseln dieser Konstellation. Ihnen bleibt nur zu zahlen.

Die möglichst freizügige Verfügungsgewalt der Bürger über individuelle Anwendung von LM und NEM (auch fremdländischen) ist ein Ausdruck von Freiheit und Selbstverantwortung - mithin von Würde! Alles Aspekte, mit denen sich berufsmäßige Politik wird wohl nur ungern befreunden wollen.
M.E. könnte es einen Aspekt geben, der die Politik locken könnte: Ein liberales - aber durch geeignete Spielregeln auch qualitätsgesichertes - Marktsegment für traditionelle (im weitesten Sinne) Heilmittel- und -methoden inklusive NEM und functional foods könnte ein gewisses Gegengewicht gegenüber dem Pharma-Komplex bilden... nach dem Prinzip teilen und herrschen. Wichtige Voraussetzung in diesem Sinne wäre, die Definition für jene Mittel, die unter Kontrolle einer Arzneimittelbehörde o.ä. stehen sollten, einzugrenzen. Am besten alle Arzneistoffe, die im Rahmen klinischer Studien eine geringe Toxizität und eine geringe Wirksamkeit aufweisen aus der Zwangsaufsicht solcher Behörden herauszunehmen. Das sollte auch für Methoden gelten.

Die Vorstellung, medizinische Behandlung am wissenschaftlich-technisch Machbaren auszurichten, ist idealistisch, aber nicht pragmatisch! Das führt unabwendbar in die Kostenspirale!
Natürlich sind die HPs u.ä. eine unliebsame Konkurrenz - besonders im Hinblick auf das IGEL-System. Schwarze Schafe, die den jeweiligen Stand diskreditieren, gibt es allerorten. Da mangelt es auch den Akademikern an nichts. Und auch die HPs und ähnliche nicht-akademische Heilberufe kann man unter dem Aspekt des Teilens und Herrschens betrachten. Das wäre doch für die Politik eine Möglichkeit, in diesem Bereich der Gesundheitswirtschaft etwas mehr Konkurrenz und freiheitliche Gestaltungsmöglichkeiten für den einzelnen Bürger zuzulassen – und ihn auch zu Eigenverantwortlichkeit zu inspirieren.

Herzliche Grüße
Dr. Peter. J. Mewes."

 

Statement unserer Mitglieder zur "Sendung Plusminus vom 26. Juli 2017 Vitamin D"

 

13.10.2017, Statement von Prof. Dr. Enno Freye, Arzt: Spezialgebiete Spezielle Schmerztherapie, Nutrazeutika, Mikronährstoffe, Zivilisationskrankheiten, Renaturierung  

"..wundert mich überhaupt nicht in dieser heutigen Welt der Medien wo" fake news" nur so an der Tagesordnung sind  (siehe besonders die politische Szene) und hier bei der Vitaminversorgung ein chron. Defizit (gerade bei den älteren) weiter negiert wird.  Widerlegen kann man dies einfach durch die vorliegende Studienlage - doch wer liest das dann und ausserdem denken Sie immer daran, alles dass ist gewollt. Die Bevölkerung muss krank gehalten werden, damit  der Rubel wieder rollen kann und nur Medikamente den erhofften Segen bringen

Prof. Dr. Enno Freye" 




Statements unserer Mitglieder zu „Stiftung Warentest verunsichert Verbraucher, da falsche Behauptungen aufgestellt werden“
 

22.09.2017, Statement von Thomas Olbert, Apeiron Handels GmbH & Co.KG

"Seriöse und fundierte Berichterstattung zum Thema „Gesundheit“

Berichterstattungen zum Thema Gesundheit in Bezug auf Nahrungsergänzungen erfreuen sich beim Leser großer Beliebtheit. Die Medien buhlen um eine riesige Zielgruppe in allen Altersstufen. Große Zielgruppen bringen Quote und so ist es wenig verwunderlich, dass auch hier der Leser mit z.T. sehr reißerische Überschriften geködert wird. Solche Überschriften sind verantwortungslos und vermitteln, dem im Regelfall nicht fachkundigem Leser, ein gefährliches Halbwissen, vielfach nicht einmal das. Es wir dem Leser bewusst oder unbewusst zu oder gegen etwas geraten oder es werden ihm bestimmte Empfehlungen oder Verhaltensweisen nahe gelegt. Das ist meiner Auffassung nach grob fahrlässig.

Wenn man dann die Veröffentlichungen inhaltlich und fachlich auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft, dann ist es teilweise skandalös mit welchen Unwahrheiten hier der Verbraucher zum Thema Gesundheit informiert wird. Umso wichtiger ist es, dass alle, die sich mit diesem sehr sensiblen Thema seriös beschäftigen wollen, sich insbesondere bei Veröffentlichungen gegenüber dem Verbraucher fachlich so kundig machen, dass die getätigten Aussagen rechtlich abgesichert und somit der Wahrheit entsprechen.

Der Verbraucher „konsumiert“ vielfach nur die Überschrift. Gesundheit ist sicher ein Thema das für die meisten Menschen von großem Interesse ist. Gesundheit ist aber kein Thema, über das man fachunkundig auf Boulevard Niveau berichten sollte. Produkte die falsch und nicht gesetzeskonform deklariert sind, werden von den Behörden zu Recht beanstandet und ggfls. vom Markt genommen, weil sie für den Verbraucher u.U. gesundheitliche Risiken enthalten, falsche Informationen vermitteln oder Eigenschaften suggerieren, die das Produkt vorgibt aber nicht hat.

Bei Berichterstattungen und Veröffentlichungen zu diesem Thema aber scheinen sich Schreiber und Behörden auf einen rechtsfreien Raum geeinigt zu haben, wo der Wahrheitsgehalt keine oder eine nur noch völlig untergeordnete Rolle spielt und bei Zuwiderhandlung Konsequenzen weder angedacht und schon gar nicht zu befürchten sind.

Diese Art Berichterstattung hinterlässt einen völlig verunsicherten Verbraucher und schadet auch den seriös arbeitenden Herstellern. Wer Gesundheit, aufgrund falscher oder unzureichend recherchierter Berichterstattungen, dazu missbraucht um Quote, Trends und Konsumverhalten zu beeinflussen, handelt verantwortungslos und grob fahrlässig. Das ist mindestens gleichzusetzen, wie das zuvor genannte falsch deklarierte Produkt. Auch hier hätte meiner Meinung nach, die Behörde die Pflicht, entsprechend einzugreifen und zu handeln z.B. auf eine entsprechende Richtigstellung an gleicher Stelle in gleicher Größe zu bestehen.

Es bleibt am Schluss die Erkenntnis „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Die Verantwortung diese zu erhalten, kann uns niemand abnehmen und können wir auch an niemanden übertragen“. Der Verbraucher täte also gut daran, alle Veröffentlichungen zu diesem Thema, auch aus vermeintlich seriösen Quellen, nicht vorbehaltlos als Richtig anzunehmen und immer kritisch zu hinterfragen. 

Thomas Olbert
GF Apeiron Handels GmbH & Co.KG"

 

19.09.2017, Statement von Daniela Lipgens, hajoona GmbH
ich bin immer wieder begeistert, mit wieviel Sachverstand und Sicherheit Herr Dr. Büttner diese Themen beherrscht und finde es wirklich vorbildlich, dass der Verband hier in der Form reagiert. Ich habe mir gedacht, Sie haben vielleicht Interesse an einem Feedback dazu.

Hier sieht man leider, dass die Medien auf breiter Front und auch nicht nur zu diesem Thema leider immer wieder nur halbherzig recherchieren und ihre Meinung dann ungefiltert auf Verbraucher loslassen.  

Insofern ist es ein gutes Gefühl, einem handlungsfähigen Verband anzugehören.

Daniela Lipgens
GF hajoona GmbH"

 

19.09.2017, Statement von Jörg Büttinghaus, Kappa Ingredients GmbH
Es wurde dort auch berichtet, dass Vitamin K2 als fettlösliches Vitamin im Körper gespeichert wird.

K2 ist zwar fettlöslich, verbleibt aber je nach Vitamin (K1 oder K2) nur 1 bis 72 Stunden (Halbwertzeit) im Körper.“

grafik Vitamin K2


Jörg Büttinghaus
Vice President Sales & Marketing
Kappa Ingredients GmbH